Zurück aus Frankfurt

… denn das 22. Hochsprung-Meeting wollte ich auf keinen Fall verpassen, schließlich traten neun Olympia-Teilnehmer, insgesamt dreizehn Teilnehmer aus der ganzen Welt heute bei den Männern an, nachdem die Frauen und Nachwuchsspringer bereits ihr Können gezeigt hatten. Beim 22. Internationalen Hochsprung-Meeting ging der Sieg mit 2,30 m an den Deutschen Eike Onnen, der damit auch fast den Platzrekord knackte.

Bei fast du warmen Temperaturen hatten heute rund 500 Besucher den Weg zur „kleinen“ Sportanlage an der Löh gefunden und fieberten bei jedem Sprung mit. Aus Deutschland, Großbritannien, Mexico, Italien, Malaysia, Puerto Rico, Polen, Slowakei, Kamerun, Niederlande, Kroatien und zu ersten Mal aus Australien waren die Teilnehmer nach Viersen gekommen um sich in einem fairen Wettkampf zu messen.
Während sich zwischen 2,10 m und 2,18 m das Teilnehmerfeld sichtlich ausdünnte, traten zum „Showdown“ Edgar Rivera (Mexico), Allen Smith (Großbritannien) und Eike Onnen (Deutschland) um die 2,25 m an. Als Einziger schaffte die 2,30 m jedoch der 34-Jährige Eike Onnen, der die magische Grenze zum Einstieg in die Weltklasse ersprang. 2,29 m ist die Qualifikationsnorm für die Olympischen Spiele in Rio, die er mit Leichtigkeit übersprang. Nach diesem weltmeisterlichen Sprung wollte er es wissen, ließ die 2,35 m auflegen, an denen er knapp scheiterte.

Ein überragendes Sportevent für Viersen, das wir der LG 47 Viersen und vor allen Dingen Leiter Detlef Vieth sowie vielen fleißigen Helfern zu verdanken haben. Ein Event, auf das die Organisatoren zu Recht stolz sein können und das mit etwas Glück vielleicht im nächsten Jahr auf dem Hohen Busch stattfinden wird.

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