Anwohner trauern um Bäume

Es ist keine Neuigkeit, im Rahser, hinter den Kleingartenanlagen im rückwärtigen Bereich der Oberrahserstraße und angrenzend an den Lebensmittelmarkt an der Süchtelner Straße, wird eine dreigeschossige Wohnanlage mit 36 Zwei-und Drei-Zimmer-Wohnungen entstehen, die zunächst nur Flüchtlingen offenstehen wird.

Nach einer langen Diskussion, dass sich die Bürger zu spät informiert fühlen, sorgt auch für Unverständnis, dass die geplante Zufahrt über die Oberrahserstraße erfolgen soll. Hierdurch wird ein wilder, das ganze Jahr über genutzter Spielplatz, eine wilde Wiese mit alten Bäumen zerstört, denn eine Zufahrt hätte auch über die Süchtelner Straße geplant werden können. Versprochen wurde noch Anfang Februar, dass die Anregungen und Bedenken in die weiteren Planungen einbezogen werden sollen. Umso unverständlicher, dass trotz dieses Versprechens nun bereits die Bäume gefällt wurden. Die Anwohner, die sich für den Erhalt dieses Stücks Natur eingesetzt hatten sind entsetzt und trauern gemeinsam mit den verbliebenen Bäumen.

Hierzu haben sie nun schwarze Trauerbänder an den Bäumen angebracht. Als ich heute vor Ort war um mir ein Bild von der Situation zu machen, habe ich mich lange mit einer jungen Dame unterhalten die dort gerade spielte und von Herzen hofft, dass wenigstens ihr Lieblingsbaum stehen bleibt, wo die Kinder jetzt schon die beliebte Wiese verloren haben.

Für die, die gerne mehr über den Bau erfahren möchten, denen empfehle ich den RP Bericht – http://www.rp-online.de/…/anwohner-fuerchten-verluste-durch…

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